Zum Bild (Foto Bürgerstiftung Landshut): Josef Wirkert bei seiner Verabschiedung im Kreis seiner Kollegen Bojana Moosbühler, Rainer Griedl, Anna Fuso-Meier, Friederike Appold, Anke Humpeneder-Graf, Susanne Fischer und Malika Naumova (es fehlen Thomas Küffner, Dieter Grömling und Maria Fleischhauer)
Im Rahmen ihrer jüngsten Sitzung verabschiedete die Bürgerstiftung Landshut ihr langjähriges Stiftungsratsmitglied Josef Wirkert. Von Beginn an, seit der Stiftungsgründung bei der Regierung von Niederbayern im Jahr 2007, hatte Josef Wirkert sich aktiv als Mitglied des Stiftungsrates für das Gelingen der Stiftung und damit für die gedeihliche Entwicklung der Stadt und Region Landshut eingesetzt. Da er seit einigen Jahren seinen Lebensmittelpunkt von Landshut wieder in seine ursprüngliche Heimatgemeinde Perlesreut verlegt hat, zieht sich Josef Wirkert nun nach 19 Jahren aus der aktiven Stiftungsarbeit zurück
Susanne Fischer als Vorsitzende des Stiftungsrates bedankte sich bei dem „Stiftungsrat der ersten Stunde“ insbesondere für die elfjährige Zusammenarbeit mit ihm als ihrem stellvertretenden Vorsitzenden. Sie hob seine besonderen Verdienste um die Landshuter Stiftungstage, um die Treuhandstiftung Oberndorfer und auch um das Schafkopfturnier hervor. Für den Vorstand erinnerte Anke Humpeneder-Graf an Stiftungsmeilensteine wie den Bau des Bürgerhauses, die Gründung des Schulbedarfsladens „Buntstift“ und die Hauptschulworkshops, die Josef Wirkert mitgetragen habe; er selbst erinnerte sich dabei besonders gerne an das Bachrenaturierungsprojekt mit der Mittelschule Schönbrunn.
In gegenseitiger Wertschätzung wurden Abschiedsgeschenke ausgetauscht, darunter Genuss- und Kunstvolles aus den Bienenstöcken in Perlesreut sowie ein besonderer Tropfen mit Bürgerstiftungsetikett „Auf Dich und auf viele gute Erinnerungen!“.
An einem sehr heißen Samstag im Juni waren wir mit einem Stand auf dem Flohmarkt auf dem Landshuter Messegelände vertreten. Dank der vielen gespendeten Schätze war unser Stand reichlich bestückt und trotz der großen Hitze konnten wir bis mittags viel verkaufen. Dann forderten die vorausgesagten 36 Grad ihren Tribut und der Besucherstrom begann zu versiegen. Der stattliche Erlös kommt den Kindern der Landshuter Pestalozzi-Schule als Unterstützung für ihr Sportfest zugute.
Essen, Tanzen und Teezeremonie beim Frühlingsfest
Ein großer Erfolg war unser erstes Landshuter Nauryz-Frühlingsfest. Trotz der gleichzeitigen Eröffnung der Landshuter Frühlingsdult war der Veranstaltungsort Metis im Innen- und im Außenraum dicht gefüllt und die Essenstheke eng umlagert. Der köstlich-exotische Duft von Plov umwehte das Geviert zwischen Jägerwirt und Isar, wurde er doch im Freien im originalen Kazan zubereitet.
So original, wie auch die anderen Kulturgüter aus Zentralasien, die sich beim Frühlingsfest den internationalen Gästen präsentierten. Neben dem Essen waren das auch Musikinstrumente, Musik, Trachten, Teppiche und eine Teezeremonie aus Kasachstan, Kirgisien und Usbekistan.
Es wurde ausgelassen gefeiert, wie in Kasachstan: „Erst essen wir, dann tanzen wir, immer abwechselnd“, erklärte eine Dame im traditionellen Gewand und holte auch interessierte Neulinge auf die Tanzfläche unter den Bögen der Metis. Gekocht und gebacken hatten die vielen Ehrenamtlichen rund um Malika Naumova und die Bürgerstiftung Landshut. Naumova, Mitglied des Stiftungsrates der Bürgerstiftung, hatte die Idee, dieses Fest auch in Landshut zu feiern. Zusammen mit Anke Humpeneder-Graf von der Bürgerstiftung eröffnete sie das Fest, beide kamen in ihrer Tracht. „Um zu zeigen“, so Humpeneder-Graf, „dass wir, egal aus welcher Kultur wir kommen, hier in Deutschland in Vielfalt zusammenkommen können.“
Es hat uns sehr gefreut, dass wir an unserem Stand am Wochenende so viele interessante und schöne Gespräche führen durften und unsere selbstgebackenen Plätzchen, Apfelringe und Mandel verkaufen konnten. Sonntagabend hieß es dann: Ausverkauft!
Der Erlös kommt dem Kinderhaus an der Daimlerstraße für einen Ausflug der Kinder zusammen mit ihren Eltern in den Tierpark zugute.
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